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In Zambia gibt es verschiedene Schularten. Diese unterscheiden sich durch ihre Trägerschaft:
"Governmental Schools" (Träger ist der Staat) und
"Community Schools" (Träger ist die Gemeinde oder die Kirche).
In der "Boarding School" können die Schüler wohnen.
Theoretisch besteht in Zambia bis zum Ende der
"Primary School"eine Schulpflicht, die aber nicht konsequent durchgesetzt wird.
Vor allem in ländlichen Gegenden, wie in Kashikishi, besteht ein Lehrermangel und die Klassen sind überfüllt (70-80 Schüler). Nur etwa 20%-30% können am Ende der "Primary School" lesen und schreiben.
47% können die "Primary School" nicht beenden, weil sie und ihre Familien nicht für die Schuluniformen und die Bücher aufkommen können. Am härtesten trifft dies die Waisen- und Halbwaisen, weil ihre Verwandten schon Mühe haben, die eigenen Kinder zu unterstützen.  
Das Schul- und Bildungssystem in Zambia basiert auf einer sogenannten 9-3-4 Struktur. Diese setzt sich zusammen aus
neun Jahren Grundausbildung ("Basic School"),
drei Jahren Sekundar-
schule ("High School") und
vier Jahren College/Universität.
Die "Basic School" umfasst 
die "Primary School", Klasse (grade) 1-7 und
die "Junior Secondary School" 
​       Klasse (grade) 8-9 und
die "Senior Secondary School/High School" Klasse (grade) 10-12.
Nur die "Primary School" ist gebührenfrei.
Für die Secondary School müssen sich die Schüler mit einem Examen in allen Fächern qualifizieren und dann Schulgeld ("school fees") bezahlen




Elternlose Kinder sind besonders gefährdet und brauchen Unterstützung.
Bildung gibt ihnen eine Chance.
Mit einer Spende oder mit einer Projektpatenschaft für das
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übernehmen sie eine wichtige Rolle im Leben dieser Kinder.